Bundesweites Forschungsprojekt mit Fasihi-Beteiligung ausgezeichnet

Ein bundesweites Forschungsprojekt unter Beteiligung der Fasihi GmbH hat den dritten Platz der Kategorie "Innovativste Allianz" im Wettbewerb um den Hugo-Junkers-Preis erreicht. Die Urkunde, auf der unser Prokurist Rolf Lutzer namentlich erwähnt ist, wurde jetzt in Magdeburg übergeben.

Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Dr. Armin Willingmann, überreichte an 15 Preisträger in fünf Kategorien eine Auszeichnung für ihre Innovationen „made in Sachsen-Anhalt“. Zusammen mit dem Juryvorsitzenden Prof. Mirko Peglow, technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe, übergab Willingmann symbolisch Preisgelder in Höhe von insgesamt 90.000 Euro.

Der Namensgeber des Preises - Forscher, Ingenieur und Unternehmer Hugo Junkers - verwirklichte seine Visionen und damit grundlegende Erkenntnisse im Flugzeugbau u.a. in Dessau und Magdeburg. Seit 25 Jahren zeichnet Sachsen-Anhalt Unternehmer und Forscher für ihre Entwicklungen aus und die Historie zeigt, dass ein solcher Preis nachhaltig wirkt.

Angeführt vom Magdeburger Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -Automatisierung IFF und der GESA Automation GmbH besteht das Forschungskonsortium aus acht Beteiligten. Darunter sind zwei Entwicklungspartner, die Fasihi GmbH und die Karlsruher IT-Firma ProCAD GmbH & Co. KG sowie vier Anwendungspartner, die CeH4 technologies GmbH (gastechnischer Anlagenbau), die IPT Gesellschaft für Innovative Particle mbH (Chemie), die Mitteldeutsches Bitumenwerk GmbH (Raffinerie) sowie die ROBETA-Holz OHG (Energie). Im Rahmen des Forschungsprojekts CPPSprocessAssist entwickeln die Partner ein Assistenzsystem auf der Basis von cyber-physischen Produktionssystemen.

In dem Vorhaben CPPSprocessAssist soll das Assistenzsystem primär den Online-Zugriff auf Anlagenzustandsdaten unter Berücksichtigung von Sensorikdaten, den Dokumentenzugriff auf bautechnische Daten wie z.B. CAD-Zeichnungen in 3D sowie die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien (Instandhaltungs-Compliance) ermöglichen. Die Entwicklung erfolgt daher in drei aufeinander aufbauenden Schritten.

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines Assistenzsystems für die Prozessindustrie, das nicht individuell einen einzelnen Anwender adressiert, sondern eine möglichst große Gruppe von Anlagenbetreibern. Entsprechend des Projektrahmenplans ist die übergeordnete Zielstellung die Entwicklung eines modularen Assistenzsystems, das unabhängig von konkreten Infrastrukturen und erweiterbar ist. Künftig soll es möglich werden, mobile Assistenzsysteme an bereits bestehende Softwarelösungen zu koppeln.

Fasihi Partner für Forschung und Entwicklung

Die Fasihi GmbH übernimmt die inhaltliche Rolle eines Partners für Forschung und Entwicklung. In dieser Rolle ist das Unternehmen verantwortlich für die Arbeitsinhalte:

• Konzeption und Entwicklung mehrerer Schnittstellen
• Softwarekonzept und Umsetzung mit den Verbundpartnern
• Abbildung von Workflows nach Fehlermeldungen
• Umsetzung eines Authentifizierungs- und Berechtigungskonzeptes
• Umsetzung eines Verschlüsselungs- und Sicherheitskonzeptes
• DBMS-Schnittstellen (Datenbank-Management-Systeme)
• Projektdokumentation

Am Ende des Projekts senden Maschinen über ihre Sensoren eine Fehlermeldung, die den Menschen eine Handlungsempfehlung zur Korrektur des Fehlers inklusive Anlagendokumentation liefert. Somit werden Maschinen und Menschen systemisch betrachtet und integriert. Die Vision der Industrie 4.0 wird zur Realität.

Weitere Informationen hier >>>

Autor: Hermann Martin
Publiziert: 22.12.2016
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